Was ist ein Freelancer?

Was ist ein Freelancer?

24. Februar 2018 by Simon Köhler

Es gibt zahlreiche Berufe und Sparten, für die heutzutage bevorzugt externe Dienstleister angeheuert werden. Besonders im IT-Bereich ist in den vergangenen 10-15  Jahren ein deutlicher Trend hin zum Freelancer zu beobachten. Unternehmen können auf diese Weise verschiedene Vorteile genießen. Er kann beispielsweise nur für bestimmte Zeiträume gebucht werden, und verursacht in der restlichen Zeit keinerlei Kosten oder Verbindlichkeiten.

Freelancer sind unabhängig

Ortsunabhängig sein, reisen und gleichzeitig arbeiten, freie Zeit- und Arbeitseinteilung. Das sind die häufigsten Gründe dafür, dass jemand zum unabhängigen Experten wird. Natürlich gibt es auch solche, die nur in ihrem regionalen Umfeld arbeiten und ihren Kundenstamm weniger breit streuen. Alle haben aber gemeinsam, dass sie in der Regel mehrere Kunden haben um unabhängig und flexibel zu sein. Ein Freelancer kann, im Gegensatz zu einem Angestellten, eine Arbeit oder einen Job ablehnen wenn er ihm nicht zusagt. Das muss jedem klar sein, der mit einem Freelancer zusammenarbeitet. Natürlich gibt es überall Ausnahmen und jedes Geschäftsverhältnis ist ja individuell zu betrachten.

Kosten sparen mit externer Fachkraft

Ein Freelancer spart nicht immer automatisch Kosten. Es gibt bestimmte Bereiche, in denen der Stundensatz deutlich höher liegt als er der eines Angestellten, beispielsweise im Bereich SEO oder Grafikdesign. Natürlich kostet der studierte und erfahrene Grafikdesigner als Angestellter auch mehr als ein Mediengestalter, aber einige Freelancer haben hier schon aufgrund ihrer Erfahrungen und Referenzen, sehr hohe Stundensätze von bis zu 150 Euro und mehr. Der übliche Stundensatz eines IT-Freelancers liegt irgendwo in der Mitte bei 60-80 Euro, wobei die Branche, sowie die Qualifizierung und die Referenzen eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Es ist also nicht so, dass man aufgrund eines besonders günstigen Stundensatzes Kosten sparen kann. Zumindest nicht mit Dienstleistern aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Die Tatsache, dass man nur Leistungen bei Bedarf in Anspruch nimmt, ist der eigentliche Faktor zur Reduzierung der Kosten. Man gibt dem Freelancer einen Job, dieser erledigt ihn und schreibt am Ende eine Rechnung. Eine ziemlich einfache Sache.

Wer sind die typischen Auftraggeber?

Freelancer werden häufig von Agenturen gebucht, die Engpässe bei größeren Projekten haben. Es wird schlichtweg Manpower benötigt. Auch Endkunden buchen immer häufiger einen Experten um zum Beispiel eine Website erstellen zu lassen. Freelancer werden in der Regel nicht von Privatpersonen beauftragt, außer es handelt sich um eine bestimmte Branche.

Sind Freelancer digitale Nomaden?

Nicht immer, aber immer öfter. In Deutschland gibt es zahlreiche Freelancer die ein Gewerbe haben, also rechtlich eine Firma darstellen. Auch im Ausland gibt es solche mit eigener Firma, wie z.B. Simon Köhler. Dann gibt es noch die sogenannten Digitalen Nomaden, die ständig reisen und auf ihren eigenen Namen Rechnungen ausstellen. Es gibt durchaus Vorteile bei der Arbeit mit einem digitalen Nomaden. Man sollte aber bedenken, dass das Format der Rechnungen unter Umständen fürs Finanzamt in Deutschland unvorteilhaft sein könnte.

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